Berichte von 2002 Spuren im Sand
Eines Nachts hatte
ich einen Traum: ich ging am Meer mit meinem Herrn. Als das letze Bild an meinen Augen vorüber gezogen war blickte ich zurück. Ich erschrak, als ich entdeckte, daß an vielen Stellen meines Lebensweges nur eine Spur zu sehen war. Und das waren gerade die schwersten Zeiten meines Lebens. Besorgt fragte ich den Herrn:“ Herr, als ich anfing dir nachzufolgen, da hast Du mir versprochen, auf allen meinen Wegen bei mir zu sein. Aber jetzt entdecke ich, daß in den schwersten Zeiten meines Lebens nur eine Spur im Sand zu sehen ist. Warum hast Du mich allein gelassen, als ich Dich am dringendsten brauchte?“ Da antwortete Er:“ Mein liebes Kind, ich liebe dich und werde dich
nie allein lassen, erst recht nicht in Nöten. Dort wo du nur eine
Spur im Sand gesehen hast, da habe ich dich getragen.“
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