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Mogo in Lübeck
18. April
Hier - jedem das Seine!
Der Eine mag die Sonne, der Nächste das Treffen mit Gleichgesinnten,
ein Anderer mag das Fahren im Korso. Einige möchten sich die unterschiedlichsten
Modelle betrachten und viele wollen um eine schöne und unfallfreie
Saison bitten.
Die gute Nachricht – sie alle kamen beim 18. Motorradgottesdienst
der ACM-Lübeck voll auf ihre Kosten.
Die zweite gute Nachricht - bei trockenem Wetter trafen sich rund 1.600
Motorräder mit ihren Fahrern und Fahrerinnen rund um St. Marien um
gemeinsam mit Probst Ralf Meister die Motorradsaison zu eröffnen.
Während des Gottesdienstes wurden "Spiegelscherben" aus
dem Gewölbe geworfen, mit dem Teufel und mit Jesus geredet. Am Schluß
konnte jeder eine "Spiegelscherbe" mitnehmen zum Gedenken an
diesen Gottesdienst.
(Geschichte zu den Bildern und vom Gottesdienst)
Vielleicht ermahnt solch ein Gemeinschaftsgottesdienst zu mehr Umsicht
und Vorsicht, denn trotz rückläufiger Unfallzahlen kehren noch
immer zu viele Biker beschadet durch einen Unfall von ihren Ausfahrten
zurück. Die Hälfte der in St. Marien eingesammelten Kollekte
geht schon seit Jahren zu Gunsten der „August-Bier-Klinik“
in Bad Malente, die auf das Auskurieren von Verletzungen des Rückenmarks
und der Wirbelsäule spezialisiert ist.
Gemeinsam machten wir uns nach den Gottesdienst auf den Weg durch Lübeck
und der Korso erstaunte immer wieder die zahlreichen Schaulustigen am
Wegesrand mit dem imposanten Geknatter der Bikes.
Ziel war das Dekra - Gelände, wo schon etliche Aussteller auf die
Motorradbegeisterten warteten. Man konnte sich über die Modelle 2004
informieren oder sich über ein Sicherheitstraining informieren. Um
diesen schönen Tag ausklingen zu lassen, war natürlich auch
für Speis und Trank und musikalische Unterhaltung gesorgt. Ebenso
sorgte eine super Stunt - Show mit spektakulären Sprüngen für
Kurzweil. Man verabschiedete sich und viele werden sich wohl den Sommer
über wiedersehen und –treffen.
Für uns war es zwar ein recht arbeitsintensiver Tag, aber die tolle
Stimmung und Ihr alle,
die dort waren, haben es wieder zu einem sehr schönen Tag gemacht.
Es hat uns wieder sehr
viel Spaß gemacht – mit Euch allen
Grüße aus Lübeck – U. Leinburg & Marcus Kaben,
ACM-Lübeck
 
Die beiden Spiegel
Der
Teufel, der Spaß daran hat, alles zu verwirren und durcheinander
zu bringen, hatte einen Spiegel gemacht, an dem er seine teuflische Freude
hatte.
Dieser Spiegel zeigte alles Gute und Schöne ganz klein und zusammengeschrumpft.
Was aber schlecht war, trat übergroß ins Bild.
Überall hielt er diesen Spiegel hin, und es gab kein Land und keine
Menschen mehr, die nicht verzerrt darin zu sehen waren.
Eines Tages musste der Böse über das Ekelhafte, dass er im Spiegel
sehen konnte, so lachen dass er ihm aus den Händen rutschte und zerbrach
in Tausende, ja Millionen Teile. Und ein böser Sturm, ein Orkan trieb
die Splitter über die ganze Erde.
Manche Splitter waren so klein wie ein Sandkorn; sie saßen vielen
Menschen in den Augen. Diese Menschen sahen an anderen alles verkehrt.
Sie sahen nur das, was schlecht war.
Andere Scherben kamen in Brillen, und wenn die Leute die Brillen aufsetzten,
dann war es schwer für sie, richtig hinzusehen und gerecht zu urteilen.
Sind wir solchen Menschen schon begegnet?
Manche Spiegelscherben waren so groß, dass sie als Fensterscheiben
benutzt werden konnten. Aber wir sehen nicht hindurch! Wir entdecken nur
das Hässliche an unseren Nachbarn.
Als Gott sah, wie verkehrt viele Menschen alles sahen, wurde er traurig.
Er beschloss ihnen zu helfen.
Er sagte: „ Ich will meinen Sohn in die Welt schicken. Er ist mein
Ebenbild, mein Spiegel. Er spiegelt meine Güte, meine Gerechtigkeit
wieder. Er spiegelt den Menschen so, wie ich ihn gemeint habe!“
Und Jesus wurde ein Spiegel für die Menschen. (weißes Tuch??)
Er zeigte das Gute in den Menschen, sogar an Betrügern, Räubern,
verachteten Frauen. Er ließ in den Kranken den Mut zum Leben wieder
wachsen. Er tröstete die Menschen die trauerten und half ihnen die
Angst vor dem Tod zu überwinden.
Viele Menschen liebten diesen Spiegel Gottes und liefen Jesus nach. Sie
waren begeistert von ihm.
Andere aber ärgerten sich. Sie griffen ein und zerbrachen den Spiegel
– Jesus wurde getötet. - Laken mit Kreuz - Aber da erhob sich
ein guter Sturm – der Heilige Geist – der die Tausende, die
Millionen Splitter dieses Spiegels über die ganze Welt blies.
Und wer nur ein Splitterchen dieses Spiegels ins Auge bekommt, der lernt
die Welt und die Menschen so sehen, wie Jesus sie gesehen hat. Das Gute
und Schöne fällt zuerst ins Auge, das Böse und Gemeine
aber ist veränderlich und überwindbar.
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