Berichte von 2005

unsere erste Fete
19. - 21. August


Wenn Einer eine Fete gibt ... dann gibt es was zu erleben !!!

Auch wir - - in diesem Falle - wir von der ACM-Lübeck - - wollten es mal wagen (immerhin haben wir in 2007 unser 20-Jähriges Bestehen zu Feiern) und nun mal auch eine eigene Fete (oder salopp gesagt: Grill-Abend mit Freunden) geben! Nachdem wir über Jahre schon bei anderen Vereinen, Clubs u. a. aufschlugen und kräftig mitfeierten, kamen Ende 2004 Einige von uns auf die Idee: „Mensch, dass können wir doch auch!“ Zum Einen, weil wir Spaß am Beisammensein und Feiern haben, zum Anderen, wollten wir unseren Bekanntheitsgrad diesbezüglich steigern.

Also wurde im Herbst 2004 ein Gremium gebildet und unter viel Spaß und Lachen und nach ernsthaftem Ausklabmüstern die 1. ACM - Fete für Aug. 2005 geplant, organisiert und dann abgehalten. Nicht nur eine „ACM-„ nein, eine „GCM - Fete“ sollte es werden, dies war schnell klar.
Fragen kamen auf wie z. Bsp.: lecker Suppe, lecker Crepes anbieten?!? – aber dann wurde doch ab gewunken: alles viel zu aufwendig. Doch lieber Zusammensein bei Gegrillten und Bier und anderen Umtrunken. Band mit Life-Musik? – Leider für einen Abend wie diesen viel zu Teuer. Wer kann das Bezahlen? Also Musik aus der Dose unter zu Hilfenahme von Freund Computer.
Auch kam die Frage auf, welche Spiele sollte es geben. Was zur Folge hatte, dass wir unter Lachen Diverses ausgearbeitet und verschiedene Male selber durchgespielt haben. Oh weh, was für einen Spaß wir hatten. Raus kam eine Art Parcours mit Skilaufen und Tauchen im Maurerzuber.

Alle halfen, die konnten und wollten, fleißig mit. Beim Planen, Ranschaffen, Aufbauen. Überall sah man fleißige ACM´ler, die ihren Teil zu taten. Im Vorfeld und auch am Fetenwochenende selbst.
Ach ja, da war ja doch noch so Einiges am Fetenwochenende vom 19. bis 21. August 2005. Unter anderem unser von uns liebevoll genannter „Jockel“!! seines Zeichen ein aus dem vor-vor-letzten Jahrhundert stammendes Strom-Aggregat. So riesig groß wie z. Bsp. ein Seat oder Audi A 3. Mußte auf einen Anhänger transportiert werden. Und wegen seines betagten Alters war es auch entsprechend aufwendig, ihn in Gang zu kriegen. Am Freitag schon mit mehreren Batterien und unter Anweisung von mehreren Ingenieuren/-innen und Technikern/-innen und Unterstützung sämtlich technisch versierter ACM´ler sprang der Jockel unter freudigem Gejohle nach mühevoller Arbeit endlich mal an und unser aller Bier drohte nicht zu verdunsten vor Überhitzung. (Grins na ja ;-) so ähnlich! – es blieb jedenfalls schön gekühlt!)

Denn auch der Wetter-Gott meinte es super gut mit uns. Endlich, endlich mal ein Anflug von Sommer!! Bei schönem und warmen Sommer-Wetter haben wir bis in die Nächte hinein gefeiert und gelacht und gealbert. Nichts desto Trotz: ein jeder möchte mal schlafen, wenigstens ein kleines bisschen. Also haben wir Jockel, der nicht nur alt ist, nee, sondern auch ziemlich laut war, nachts den Gar ausgemacht. Gar still ruhte auch er. Denn auch er trank reichlich, zwar kein Bier, aber dafür jede Menge Öl und Diesel.
Tja, ... Gegen 07.30 Uhr war dann leider die friedlich Nachruhe vorbei. Alle, zumindest die auf dem Fest-Gelände friedlich schliefen, mussten wieder dran. Denn ohne Jockels Leistung: keinen Kaffee, keine Musik, keine Fortsetzung der Kühlung. Mph ... ... Nun war Nachts unser Optimismus noch groß: „Wenn Jockel sooooooo schön läuft, wird er auch des Morgens wieder anspringen und weiter laufen!“ Doch denkste Puppe!! Jockel wollte von Kooperation nix wissen. Friedlich sollte es bleiben auf dem Fest-Gelände. Dachte sich zumindest der „Jockel“ und die Technik-Crew bemühte sich vergebens, ihn zum Erwachen zu Bewegen. Also: Einige von uns mit Kaffeemaschine und Kaffee – Cerealien bewaffnet ab ins nächste Dorf und den dort schlafenden ACMler vom Ende seiner Nachtruhe klingelnd in Kenntnis setzend. Dort fluchs Kaffee gekocht und anschließend mit ca. 15-20 ltr. zurück zur Festwiese.

Einige Nachwandler sahen nun doch reichlich zerknautscht aus. Aber nach Kaffee und einem super Feten-Frühstücks-Buffet stieg auch das allgemeine Wohlbefinden wieder und weiter ging die Fete.
Doch halt! Wo war der Jockel? Hatte er nach dem unwirschen Bemühen der Technik-Crew das Weite gesucht? War er Verschwunden in seine Heimat?? – Aber nein. Unter lautem Getöse kam er im Schlepptau eines mutigen und starken, aber dennoch zart wirkenden Pajeros, auf seinem Anhänger die Straße längstgehoppelt. Man hatte ihn in den Ort geschleppt, um ihm mit Hilfe von noch stärkeren Batterien wieder Leben einzuhauchen. Und ab da lief er, und ... er lief, und lief, und lief .

Was hatten wir dann noch so geplant? Außer Gegrilltem ohne Ende und Musik? Gegen 13 Uhr ging es los zu einer ca. 85 km langen Ausfahrt durch unserer schönes Schleswig-Holstein mit Pause am Pariner Berg bei Bad Schwartau. Und dann noch? Immerhin tragen wir Lila auf unserem Rücken in unserem Colour. Die Farbe unsere Kirche!!! Und somit hielten wir Samstag Nachmittag und Sonntag Vormittag jeweils eine kleine Andacht mit Gesang und Gebet. Ein Slogan zum Nachdenken: „A N D A C H T“! Bestehend aus den Elementen: A nkommen; N achsinnen; D anken; A ustausch; C hrist sein; H ören; T iefgang.

Nach dieser Möglichkeit des Nachdenkens und Besinnen ging es ziemlich Heiter weiter bei den Spielen. Auch beim Nageln und Nagel querschlagen ging es ziemlich hoch her. Zusammen mit unseren Gästen aus Nah (HL und Umgebung) und Fern (Darmstadt, Berlin, Bordesholm, etc. etc.) feierten wir bis in den Sonntag hinein.

Am Sonntag nach dem Frühstück und Morgen-Andacht naht dann, unausweichlich: die Abreise unserer Gäste. Tja, und die ACM-Fest-Crew wurde zur ACM-Aufräum-Crew. Zelt abbauen, Tische und Bänke abwischen und dann zusammenklappen, Elektrizität zusammenlegen, Müll einsammeln, usw. usw. Was nach den kurzen Nächten bei steigenden Sommer-Temperaturen gegen 15 Uhr nicht wirklich mehr Spaß machte und auch die übrig gebliebenen Mohikaner allmählich schwächeln ließ. Aber zum Glück gibt es Ice-Cream ... und die kam sehr gelegen und alle packten beim Beladen des LKW mit den Resten gestärkt nochmals gekräftigt mit an.
Auch wenn unser Dank hier nicht alle erreicht: wir ACMler danken auch unseren Freunden und befreundeten Clubs für ihre Hilfe beim Grillen, Auf- und Abbauen, Ausschank, Mitmachen, das Einbringen ihrer guten Laune etc. etc.
Das Zusammenwirken von uns ALLEN hat dazu beigetragen, dass dies für uns ALLE ein schönes Fetenwochenende mit tollen Erinnerungen war und bleibt!
Uli Schönberg, vormals Leinburg
als ACMler aus Lübeck

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