Berichte von 2006

Geschichte der sieben Äste
23. April

aus unserem Gottesdienst
das Motto: Zusammenhalt


Ein Vater hatte sieben Söhne, die öfter miteinander uneins waren. Über dem Zanken und Streiten versäumten sie die Arbeit. Ja einige böse Menschen hatten im Sinne, diese Uneinigung zu benutzen, um die Söhne nach dem Tod des Vaters um ihr Erbteil zu bringen.
Da ließ der Vater alle sieben Söhne zusammen kommen. Er legte ihnen sieben Äste vor die fest zusammen gebunden waren, und sagte: „ Dem von euch der dieses Bündel Äste zerbricht, zahle ich einhundert große Taler.“
Einer nach dem anderem strengte alle seine Kräfte an. Jeder der sieben sagte nach langem Bemühen: „Es ist nicht möglich.“
“Und doch,“ sagte der Vater, „ist nichts leichter.“ Er löste das Bündel auf und zerbrach einen Ast nach dem anderem mit wenig Mühe.
„Ja so ist es freilich leicht“, riefen die Söhne.
Der Vater aber sprach: „ Wie es mit diesen Ästen ist, so ist es mit euch. Solange ihr fest zusammen haltet, werdet ihr bestehen und niemand wird euch überwältigen können. Wird aber das Band der Eintracht, welches euch verbindet, aufgelöst, so geht es euch wie mit den Ästen, die hier zerbrochen auf dem Boden liegen.“

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