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Urlaub in Frankreich
Der Engel neben uns
Mit sehr gemischten Gefühlen fuhren wir von Hamburg mit dem Autoreisezug
los. In Lörrach angekommen empfing uns strömender Regen, der
uns den ganzen Tag nicht verließ. Wir fuhren durchs Juragebirge,
immer schön kurvig, bis nach Genf. Am nächstem Tag ging es dann
weiter in die Camarge, wo wir 12 Tage an einem Ort verbrachten. Unsere
Gruppe umfasste 11 Personen.
Wir sahen Wildpferde, Stiere und frei lebende Flamingos auf unseren Ausflügen.
Besichtigungen von Wallfahrtsorten, alten Festungsanlagen, den Papstpalast
in Avignon, das Aquädukt Pont du Gard standen auf unserem Programm.
Natürlich haben wir auch im Mittelmeer gebadet. Unsere Harleyfahrer
haben noch einen Abstecher nach Andorra gemacht. Ein wenig traurig traten
wir die Heimreise an. Es ging zurück über den „Grand Canyon
du Verdon“, die legendäre „Route des Grandes Alpes“
zum „Col du Calibier“ (2642m) nach Italien.
In
Turin endete erst einmal für meinen Mann Alfred und mich die Reise.
Der Alptraum eines jeden Motorradfahrers sprang uns in Gesicht: PLATTFUSS.
Natürlich an einem Sonntag! Die gelben Engel brachten uns in eine
Werkstatt. Nun mussten wir bis Montag ausharren. Die Gruppe fuhr weiter,
denn der Autoreisezug wartet nicht. Uns war alles andere als gut. Eine
riesige Stadt - Sonntag - alles vergittert, verrammelt und verriegelt!
- grau in grau. Es sah einfach nur trostlos aus. Wir bezogen ein Hotel
und gingen los, um das Beste aus diesem Tag zu machen. Wir gingen durch
viele dunkle Straßen und kamen endlich in die Altstadt. Auf einmal
sah alles anders aus. Die Geschäfte hatten geöffnet und ein
mittelalterlicher Umzug zog durch die Straßen.
In einer wunderschönen Kapelle zündete ich eine Kerze für
uns an und bat: “Herr, stelle bitte einen deiner Engel neben uns,
mir ist ganz schön ängstlich zu mute.“ Von da an wurde
ich ruhiger, denn ich wusste, der Engel war bei uns. Am Montag morgen
klappte alles mit der Reparatur. Wir gingen auf die Autobahn und schafften
gerade noch in Bozen den Autoreisezug und den Anschluss an unsere Gruppe.
Gudrun
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Schade,
Abreisetag aus der Camarge. Aber, auf die Moppeds, es geht in den Canyon
du Verdon. Schlappe 200 km! Kinderspiel für meine schwarze Harley und
für mich.
In den Bergen dann aber Schaltprobleme. Die Schaltstange hing schlaff
am Getriebe. Mit Michael dann Notreparatur. Gute Harley - hatte die Schraube
nicht weggeworfen, wie es sonst immer der Fall ist, meistens auf nachfolgende
Fahrzeuge japanischer Bauart. Mit Loctide wär das nicht passiert.
Dann endlich der Canyon. So was wunderschönes kann nur die Natur
bauen. Zum Sattsehen!!! Ein großes Schild wies zusätzlich auf
den Canyon hin. Natürlich in französisch.
Immer weiter ging die Fahrt. Hinter jeder Kurve lauerte eine neue Canyonvariante.
Dann ein Wendeplatz mit einem rotem Schild und weißem Querstrich.
Dummes Ding, macht der Fahrt ein Ende, oder? Den Gedanken schnell verworfen
und umgedreht. Auch von dieser Seite hatte der Canyon einen atemberaubenden
Anblick. So langsam wurde uns auch klar worauf dieses Schild uns hinweisen
wollte.
Uwe
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10 Tage Frankreich sind einfach zu wenig.
Wir haben mit den Augen gegessen. Es war einfach gigantisch und diese
paar Zeilen reichen schlicht und ergreifend nicht aus, um so was schönes
zu beschreiben. Will ich es vernünftig machen, rutsche ich in Details
die dann diese Seite sprengen würde.
Christel
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Akteure:
Wolfgang Stier, Uli Kurzer, Alfred und Gudrun Krechowicz, Christel und Michael
Klörs, Uwe Springer, Helmut Goerke, Klausi Mausi, Michael, Kay Schüler
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