Berichte von 2006

Urlaub in Frankreich

Der Engel neben uns
Mit sehr gemischten Gefühlen fuhren wir von Hamburg mit dem Autoreisezug los. In Lörrach angekommen empfing uns strömender Regen, der uns den ganzen Tag nicht verließ. Wir fuhren durchs Juragebirge, immer schön kurvig, bis nach Genf. Am nächstem Tag ging es dann weiter in die Camarge, wo wir 12 Tage an einem Ort verbrachten. Unsere Gruppe umfasste 11 Personen.
Wir sahen Wildpferde, Stiere und frei lebende Flamingos auf unseren Ausflügen. Besichtigungen von Wallfahrtsorten, alten Festungsanlagen, den Papstpalast in Avignon, das Aquädukt Pont du Gard standen auf unserem Programm. Natürlich haben wir auch im Mittelmeer gebadet. Unsere Harleyfahrer haben noch einen Abstecher nach Andorra gemacht. Ein wenig traurig traten wir die Heimreise an. Es ging zurück über den „Grand Canyon du Verdon“, die legendäre „Route des Grandes Alpes“ zum „Col du Calibier“ (2642m) nach Italien.

In Turin endete erst einmal für meinen Mann Alfred und mich die Reise. Der Alptraum eines jeden Motorradfahrers sprang uns in Gesicht: PLATTFUSS. Natürlich an einem Sonntag! Die gelben Engel brachten uns in eine Werkstatt. Nun mussten wir bis Montag ausharren. Die Gruppe fuhr weiter, denn der Autoreisezug wartet nicht. Uns war alles andere als gut. Eine riesige Stadt - Sonntag - alles vergittert, verrammelt und verriegelt! - grau in grau. Es sah einfach nur trostlos aus. Wir bezogen ein Hotel und gingen los, um das Beste aus diesem Tag zu machen. Wir gingen durch viele dunkle Straßen und kamen endlich in die Altstadt. Auf einmal sah alles anders aus. Die Geschäfte hatten geöffnet und ein mittelalterlicher Umzug zog durch die Straßen.
In einer wunderschönen Kapelle zündete ich eine Kerze für uns an und bat: “Herr, stelle bitte einen deiner Engel neben uns, mir ist ganz schön ängstlich zu mute.“ Von da an wurde ich ruhiger, denn ich wusste, der Engel war bei uns. Am Montag morgen klappte alles mit der Reparatur. Wir gingen auf die Autobahn und schafften gerade noch in Bozen den Autoreisezug und den Anschluss an unsere Gruppe.
Gudrun

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Schade, Abreisetag aus der Camarge. Aber, auf die Moppeds, es geht in den Canyon du Verdon. Schlappe 200 km! Kinderspiel für meine schwarze Harley und für mich.
In den Bergen dann aber Schaltprobleme. Die Schaltstange hing schlaff am Getriebe. Mit Michael dann Notreparatur. Gute Harley - hatte die Schraube nicht weggeworfen, wie es sonst immer der Fall ist, meistens auf nachfolgende Fahrzeuge japanischer Bauart. Mit Loctide wär das nicht passiert.
Dann endlich der Canyon. So was wunderschönes kann nur die Natur bauen. Zum Sattsehen!!! Ein großes Schild wies zusätzlich auf den Canyon hin. Natürlich in französisch.
Immer weiter ging die Fahrt. Hinter jeder Kurve lauerte eine neue Canyonvariante. Dann ein Wendeplatz mit einem rotem Schild und weißem Querstrich. Dummes Ding, macht der Fahrt ein Ende, oder? Den Gedanken schnell verworfen und umgedreht. Auch von dieser Seite hatte der Canyon einen atemberaubenden Anblick. So langsam wurde uns auch klar worauf dieses Schild uns hinweisen wollte.
Uwe

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10 Tage Frankreich sind einfach zu wenig.
Wir haben mit den Augen gegessen. Es war einfach gigantisch und diese paar Zeilen reichen schlicht und ergreifend nicht aus, um so was schönes zu beschreiben. Will ich es vernünftig machen, rutsche ich in Details die dann diese Seite sprengen würde.
Christel

 

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Akteure:
Wolfgang Stier, Uli Kurzer, Alfred und Gudrun Krechowicz, Christel und Michael Klörs, Uwe Springer, Helmut Goerke, Klausi Mausi, Michael, Kay Schüler

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