Berichte von 2007

Weihnachtsfeier vom ACM
15. Dezember

Wie jedes Jahr veranstalten wir vom ACM - Lübeck nur für uns eine interne Weihnachtsfeier. Nachdem all die Jahre vorher eine unmenge Leute gekommen waren, wurde der Raum doch ein wenig klein. Dies Jahr jedoch (auch schon 2 - 3 Jahre vorher) haben wir uns zu einem gemütlichem kleinem Kreis zusammen gefunden.

Jeder hat etwas mitgebracht, so dass das Büffet, trotz kleinem Kreis, reichlich bestückt war. Es gab lecker Fleisch mit Soße, Nudelsalat, Auflauf, Hackbällchen und Salate in verschiedenen Formen. Zum Nachtisch dann Glibber in zwei Farben mit Vanillesoße, Tiramisu, Schokopudding und super leckeren Apfelschmarrn. Für ganz unersättliche dann auch noch das eine oder andere Stück Kuchen.


Soweit die Verpflegung. Natürlich sind auch wieder die einen oder anderen "Redner" dabei gewesen. Es wurde unter anderem eine Anleitung zur Säuberung der Toilette mit Einbeziehung des Stubentigers zum Besten gegeben. Eine Weihnachtsgeschichte von einem kleinem Esel und einer Räuberbande und eine Geschichte über Schmunzelsteine wurden verlesen.
Zusammengefaßt ist alles dabei gewesen. Vom besinnlichen über nachdenklichem bis hin zu lustigen Geschichten. Dazu kommt dann auch, dass wir so gemütlich zusammen gesessen haben, dass die Zeit wie im nu verflogen ist. Mit leichter Bestürzung stellten wir fest: es ist ja schon 24 Uhr :))

Zum Schluß wurden dann noch die Pfadfinder, die Feuerwache hielten, versorgt und der Raum aufgeräumt. Alle sind anschließend nach Haus gefahren und haben eine wunderschöne Weihnachtsfeier in Herz und Kopf mitgenommen.
Adele

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Die Geschichte von den Schmunzelsteinen

In einem verwunschenen Dörflein lebten vor langer, langer Zeit viele fröhliche Zwergenmenschen. Immer, wenn sie einander begegneten oder dem anderen eine Freude bereiten wollten, schenkten sie ein Schmunzelsteinchen.
Das beschenkte Menschlein freute sich, schmunzelte, weil ihn der Schmunzelstein so anschmunzelte, war fröhlich und wusste, der andere mag mich.
So war es immer
Jeder Zwergenmensch schenkte dem anderen ein Schmunzelsteinchen und bekam auch immer wieder eines geschenkt. Und die kostbaren Steinchen der Freude gingen niemals aus.
In der Nähe der frohen. kleinen Menschen lebte aber ein finster Geselle. Griesgram und Neid waren seine treuen Weggefährten.
Er konnte die Fröhlichkeit, die Freundlichkeit, das liebevolle Miteinander der kleinen Zwerge nicht nachvollziehen, gönnte aber auch den Zwergen ihre Unbekümmertheit nicht.
Als nun ein Zwerglein durch den Wald marschierte, traf es den Kobold und überreichte ihm gleich ein Schmunzelsteinchen. damit er auch fröhlich sein könne. Doch der finstere Waldbewohner nahm das Steinchen nicht an; sondern flüsterte dem Zwerg ins Ohr: „Verschenke du nur deine Steinchen an alle und jeden, dann hast du bald selbst keine mehr.“
Das stimmte zwar nicht, denn wenn ich etwas gebe, bekomme ich auch wieder etwas zurück.
So war das auch immer mit den Schmunzelsteinchen.
Aber mit den Worten des Kobolds war die Saat ausgestreut, und sie ging auf.
Die Schmunzelsteinchen wurden nicht mehr verschenkt, sondern im Beutel festgehalten, bald ging jeder seines Weges, ohne nach dem anderen zu sehen, das Lachen verschwand, jeder kümmerte sich nur noch um das Anhäufen seines Besitzes.
Missmut - Verschlossenheit -Freudlosigkeit - das waren nun die Merkmale eines einst so fröhlichen. liebenswerten Völkchens. Jahrzehnte gingen ins Land. Die Menschlein hetzten durch das Leben. Sie schauten nicht nach rechts und nach links. "Hilf dir selbst, und du hast ein gutes Werk getan“, das war ihre neue Lebensphilosophie.
Aber, irgendwo schlummerte noch die Geschichte von den fröhlichen Menschlein mit den Schmunzelsteinchen.
Ein alter "Narr“ hatte sie von seinem Vater, dieser sie wieder von seinem Vater Und er erzählte das Märchen von den guten Vorfahren seinem Enkel
Nachdenklich machte dieser sich ans Werk. Er ging in seine Töpferstube, in der er sonst Krüge und Schalen herstellte, und formte kleine lachende Tongesichter.
In den nächsten Tagen verschenkte er an seine Freunde diese schmunzelnden Steinchen. Am Anfang wurde er beilächelt und als netter, harmloser Spinner abgetan.
Aber einigen gefiel die Idee. Die Schmunzelgesichter stimmten sie fröhlicher, auch wenn sie diese nur in ihrer Tasche berührten.
Und so wurden es immer mehr, die sich durch das Verschenken von Schmunzelsteinchen auch die Fröhlichkeit und die Liebe zurück schenkten

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